Korea Seoul
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Seoul: Von Hongdae bis nach Gangnam

Seoul. Angereist mit Easter Jet, bin ich gesund und munter angekommen. Diesmal habe ich mich für das Hostel Come Inn Guesthouse im Feierbezirk Hongdae entschieden. Man kann sich die Gegend als eine Mischung aus Hamburger Reeperbahn und Sternschanze vorstellen. Die Bewohner des Hostels waren allesamt sehr freundlich und so wurde ich direkt am ersten Abend auf ein BBQ auf dem Dach eingeladen. Anschließend wurde noch ein bisschen die Umgebung erkundet und gefeiert. Nicht schlecht für die erste Nacht.

Am nächsten Tag stieß ich auf einige interessante Läden, wie z.B. das Hello Kitty Cafe, welches sich direkt in der Nachbarschaft befindet und diverse Straßenküchen, sowie ein Hunde-, Katzen- und Schafcafe. Die Hongik Universität ist ebenfalls nur wenige Gehminuten entfernt.
Interessant zu wissen ist, dass es in den U-Bahn-Waggons extra Bereiche für ältere Menschen und Schwangere gibt. Diese Plätze sollte man also immer freihalten.

Am darauffolgenden Tag ging es nach Insadong, um der bekannten Insadong Street einen Besuch abzustatten und die Paläste Gyeongbokgung und Changdeokgung zu besichtigen. Wie es das Schicksal wollte, war ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort und durfte spontan eine Taek Gyun Kampfkunstvorführung miterleben.

So viel Glück ich mit der Show hatte, so viel Pech hatte ich am Gyeongbokgung Palast. Ich kam genau eine Minute (!!!) zu spät und konnte somit kein Ticket mehr kaufen. Für einen kurzen Moment spielte sich vor meinem geistigen Auge eine Szene ab, in der ich die zuvor gesehenem Kampftechniken an der Ticketverkauferin anwendete. Ruhe bewaren. Durchatmen. Neuer Plan: Auf ins Szeneviertel Gangnam. Hier gibts es Restaurants und Shoppingmöglichkeiten ohne Ende. Ich hatte es mir aber irgendwie protziger vorgestellt. Am Ende des Tages wurde dann noch eine lockere Runde Starcraft im Hostel gezockt…

Als nächstes Stand der Changdeokgung Palast, sowie der Verbotene Garten auf der Liste. Leider darf man diesen nicht alleine erkunden und ist gezwungen an einer Führung teilzunehmen. Es gibt Schlimmeres. Den Gyeongbokgung Palast habe natürlich noch an einem anderen Tag nachgeholt. Bietet aber meiner Meinung nach Nichts, was man nicht schon im Changdeokgung Palast sehen konnte. Ganz nach dem Motto: Kennst du einen, kennst du alle.

Ein wirkliches Highlight war für mich die „Alive“-Austellung in Insadong. Man läuft dort von einem spektakulär eingerichteten Raum zum anderen und kann sich vor den verrücktesten Szenen fotografieren lassen.
Mehr Infos unter: www.alivemuseum.com. Definitiv zu zweit machen!

Abgeschlossen wurde der Trip mit einem Besuch des Seoul Tower. Der Ausblick ist einfach gigantisch.
Tipp: Am besten vorher informieren, wann Sonnenuntergang ist und den Turm dann 1-2 Stunden vorher in Angriff nehmen.

Das war mein Trip nach Seoul. Ich habe die Stadt und die Menschen sehr ins Herz geschlossen und hatte eine wirklich tolle Zeit und habe wieder sehr viele neue Bekanntschaften geschlossen. Es war interessant zu sehen, dass fast alle Koreaner, die ich kennegelernt habe, einen Bezug zu Deutschland haben. Sei es, dass sie schon einmal in Deutschland waren oder Bekannte haben, welche in Deutschland leben oder mit einer deutschen Firma zusammenarbeiten. Ein paar deutsche Worte kennen sie auf jeden Fall. Während einer U-Bahn-Fahrt, hat mir sogar ein älterer Mann ein uraltes deutsches Lied aus seiner koreanischen Schulzeit vorgesungen. Hat Spaß gemacht.

Bucketlist

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  • An einem traditionellen, koreansichen Abendessen teilnehmen
  • Feiern gehen in Hongdae
  • Bei einer öffentlichen Kampfkunstshow in Korea zuschauen
  • In Korea Starcraft spielen

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In Kategorie: Reisen, Südkorea, Weltreise 2014/2015

Über den Autor

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Hi, ich heiße Moritz und komme aus Hamburg. Ich habe jahrelang als Webentwickler und Online-Projektleiter gearbeitet, bis es an der Zeit für eine Weltreise war. Ich freue mich über Feedback und versuche euch mit diesem Reiseblog über meine Reise nach Asien, Südostasien, Australien und Neuseeland auf dem Laufenden zu halten.

Viel Spaß beim Lesen!

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