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Australien: Melbourne ist meine Stadt

Nach dem Roadtrip entlang der australischen Ostküste wollte ich noch etwas mehr vom Land sehen und so entschied ich mich für einen Flug nach Melbourne. In Melbourne stimmte von Anfang an einfach alles. Ich lernte direkt im Airportbus und im Hostel ein paar nette Leute kennen, mit denen ich die folgenden Tage die Stadt erkundete und so ziemlich jeden Abend feiern ging.

Am ersten Tag haben wir die Free Walking Tour gemacht. Diese Stadttour ist kostenlos und man bekommt sehr viel zu sehen und erfährt eine Menge über die Geschichte der Stadt. Vom historischen Gefängnis zum Royal Exhibition Center bis hin zu mehreren Street Art Gassen wurde uns sehr viel gezeigt.

Street Art gibt es in Melbourne übrigens sehr viel zu entdecken. Besonders gut gefallen haben mir die komplett bemalten Fassaden in der Hosier und Rutledge Lane. Eine komplette Liste aller Street Art Straßen gibt es auf der Website www.thatsmelbourne.com.au. Grundsätzlich kann man sagen, dass das gesamte Stadtbild durch die Straßenkunst geprägt ist und man hier und da mal wieder auf einzelne Werke trifft.

Nach ein wenig Recherche hatte ich die perfekte Route für den nächsten Tag zusammengestellt. Vormittags fuhren wir zu dem sogenannten Pink Lake. Das Wasser ist, wie der Name bereits vermuten lässt, pinkfarben. Dieses Phänomen gibt es an verschiedenen Orten der Welt zu sehen, aber die Umstände, die zu dieser Färbung führen, sind wohl bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Interessant anzusehen ist es auf jeden Fall.

Nach dem Pink Lake fuhren wir mit dem Bus in das eher alternativ angehauchte Strandgebiet St. Kilda. Von dort aus wanderten wir der Küste entlang in Richtung Süden, um uns die bunt bemalten Strandhäuser am Brighton Beach anzuschauen. Anschließend ging es zurück nach St. Kilda, um am Abend nach Pinguinen am Pier Ausschau zu halten. Wir hatten Glück und konnten mehrere kleine Pinguine vom Wasser zurück an Land kommen sehen. Auf Grund der Dunkelheit ist es leider sehr schwer Fotos von den kleinen flinken Tierchen zu machen, aber es war schön diese mal in freier Natur zu sehen.

Am vorletzten Tag meiner Abreise, stand noch das St. Kilda Festival auf dem Plan. Dieses findet jedes Jahr acht Tage lang in dem gesamten Bezirk statt und den Abschluss bildet der Festival Sunday. Die verschiedenen Bühnen mit Live-Musik, Essensstände und diversen Aktivitäten werden jedes Jahr von rund 300.000 Menschen besucht. Es war ein toller Tag und es herrschte eine richtig gute Stimmung. Schön so ein Event noch einmal zum Abschluss mitzunehmen.

Am Tage meines Abflugs habe ich mir noch den Shrine of Remembrance angeschaut. Abgesehen von einem sehr guten Museum bietet das Obergeschoss einen tollen Ausblick auf die Skyline von Melbourne. Nach einem kurzen Abstecher zum botanischen Garten neigte sich meine Zeit in der Stadt leider dem Ende zu.

In Melbourne habe ich wirklich jede Sekunde genossen und die Stadt ist mein persönliches Highlight in Australien. Es macht Spaß sich mit der Straßenbahn fortzubewegen und es herrscht generell ein tolle Atmosphäre. Ich hoffe, dass es mich hier hin noch einmal verschlagen wird.

In Kategorie: Australien, Reisen, Weltreise 2014/2015

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Hi, ich heiße Moritz und komme aus Hamburg. Ich habe jahrelang als Webentwickler und Online-Projektleiter gearbeitet, bis es an der Zeit für eine Weltreise war. Ich freue mich über Feedback und versuche euch mit diesem Reiseblog über meine Reise nach Asien, Südostasien, Australien und Neuseeland auf dem Laufenden zu halten. Viel Spaß beim Lesen!

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