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Singapur: Mehr als nur ein Zwischenstop

Hey, my friend said you are handsome. So oder so ähnlich fing mein Besuch des Stadtstaats Singapur in einer Bäckerei im Stadtteil Chinatown an. Eigentlich kein schlechter Start.
In Phuket hatte ich noch einen Engländer im Hostel kennengelernt, der den gleichen Flug nach Singapur gebucht hatte und mit dem ich die ersten zwei Tage die Stadt erkunden konnte. Wir suchten und fanden ein Hostel im Stadtteil Chinatown.
Eine Unterkunft in Chinatown eignet sich meiner Meinung nach perfekt für einen Besuch der Stadt, da fast alle Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und Feiermöglichkeiten zu Fuß erreichbar sind.

Feiern kann man sehr gut im Bereich um den Fluss am Clarke Quay. Nachtclubs und Bars gibt es hier haufenweise. Die Brücken und das gesamte Ufer sind abends farbig beleuchtet und überall sitzen entspannt Leute herum und trinken zusammen. Sehr gute Atmosphäre und es macht richtig Spaß hier auszugehen. Generell sind die Menschen in Singapur alle sehr freundlich.

Am nächsten Tag wurde die Gardens by the Bay und natürlich das bekannte Sands Hotel mit dem Infinity Pool besucht. Die Gartenanlagen sind am Abend besonders eindrucksvoll, da alle Bäume und Brücken beleuchtet sind. Zusätzlich wurde zur Weihnachtszeit ein Weihnachtsmarkt im gesamten Areal aufgebaut, welcher mich fasst ein wenig an meine Heimatstadt Hamburg erinnert hat. Nur halt nicht ganz so kalt..

Am besten hat mir die täglich am Abend Lichtshow am Marina Bay gefallen. Die Show in Hong Kong war ja schon der absolute Wahnsinn, aber hier wurde noch einmal alles überboten. Feuershow, Laser, dramatische Musik und auf Wasser projizierte Animationen. Was für eine Show. Sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!

Bei einem Besuch der Stadt wollte ich mir die Raffles Bar, an der schon Charlie Chaplin und Michael Jackson ihren Singapur Sling getrunken haben, ebenfalls nicht entgehen lassen. Die Bar ist toll und der ganze Hotelkomplex ist ziemlich beeindruckend. Ebenso erkundete ich noch am letzten Tag den Stadtteil Little India. Abgesehen von diversen kleinen Läden und Restaurants gibt es hier aber nicht viel zu entdecken. Kann man sich also sparen.

Singapur hat einen Ruf als teure Stadt und ja, man kann hier sehr gut Geld ausgeben. Hostels gibts es aber noch relativ günstig und auch beim Essen kann man, gerade in Chinatown, einiges sparen. Also alles halb so wild. Nur beim Shoppen auf der Oarchard Road wird man schnell sein Erspartes los. Hier gibt es die größten Einkaufszentren dicht an dicht und endlos viele Restaurants und Cafes. Zur Weihnachtszeit sind die Straßen und Passagen bunt geschmückt und überall gibt es Möglichkeiten sich vor diversen Figuren und Dekorationen fotografieren zu lassen. Mit all den nach Fotos verrückten Asiaten ein ziemlich lustiges Spektakel.

Für Viele ist Singapur nur ein Transitland. Ich würde allerdings jedem empfehlen sich 4-5 Tage für die Erkundung der Stadt zu nehmen. Du wirst es nicht bereuen! Nette Menschen, gutes Essen an jeder Ecke, moderne Architektur und viele Attraktionen. Es scheint so, als sei die Welt hier noch in Ordnung. Die Stadt wird mir fehlen.

In Kategorie: Reisen, Singapur, Weltreise 2014/2015

Über den Autor

Veröffentlicht von

Hi, ich heiße Moritz und komme aus Hamburg. Ich habe jahrelang als Webentwickler und Online-Projektleiter gearbeitet, bis es an der Zeit für eine Weltreise war. Ich freue mich über Feedback und versuche euch mit diesem Reiseblog über meine Reise nach Asien, Südostasien, Australien und Neuseeland auf dem Laufenden zu halten.

Viel Spaß beim Lesen!

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