Thailand Maya Bay
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Thailand: Ko Phangan, Krabi, Ko Phi Phi und Phuket

Nach meiner Reise durch Laos entschied ich mich für eine erneute Einreise nach Thailand, da internationale Flugtickets in Laos zum einen verhältnismäßig teuer sind und ich noch einmal Lust hatte ein paar Tage am Strand zu verbringen und es noch einmal richtig auf der Full Moon Party krachen zu lassen. 2011 hatte ich bereits Koh Samui besucht und von dort aus den Shuttleservice am Abend der Full Moon Party zur Insel Koh Pangan in Anspruch genommen. Diesmal wollte ich ein paar Tage direkt auf Koh Phangan verbringen.
So fuhr ich von Laos aus zurück nach Bangkok und von dort aus mit dem Nachtbus nach Surat Thani, um dort die Fähre nach Koh Phangan zu nehmen.
Ich persönlich liebe die Fährfahrten. Man sitzt gemütlich in der Sonne, unterhält sich mit anderen Reisenden und die Vorfreude auf die nächste Inselerkundung steigt.

Gewohnt habe ich direkt am Haad Rin Strand im Fu Bar Hostel. Das Hostel kooperiert mit einer Tauschule auf Koh Tao und das ganze Team war für die Feiertage angereist. Alle waren richtig gut drauf und jeden Abend ging mächtig die Post ab, da auch das Hostel einen eigen Club und eine Bar besitzt. Die Full Moon Party an sich, muss man selber erlebt haben. Was da abgeht ist einfach der Wahnsinn. 30.000 mit Neonfarbe bemalte Feierlustige an einem Strand. Der Rest ergibt sich dann von selbst. Ohne Worte!

Nach meinem Partytrip auf Koh Pangan ging es zurück aufs Festland, nach Krabi. Da Krabi Town selbst eher unspektakulär ist, zieht es die Masse eher an die Küste rund um Ao Nang.
Ich buchte eine 7 Islands Tour, bei der man, wer hätte es gedacht, sieben verschiedene Inseln besucht. Schnorcheln, Klippenspringen, BBQ, Feuershow und schwimmen in fluoreszierendem Plankton inbegriffen. Ich hatte das Baden in Plankton schon in Kambodscha gemacht, aber dort viel der Effekt eher bescheiden aus. Dieses Mal war es wirklich beeindruckend und man konnte unzählige Lichtpunkte auf der eigenen Haut ausmachen.

Auch nach Koh Phi Phi sollte es mich ein zweites Mal verschlagen. Auch hier ging es vier Tage lang wieder mächtig rund. Den Ausflug zum Maya Bay, dem Strand aus dem Film The Beach, habe ich nocheinmal gebucht, da das Wetter beim letzten Mal sehr schlecht war. Dieses Mal hatte ich mehr Glück und es hat sich komplett gelohnt. Affen bestaunen, Schnorcheln und natürlich Maya Beach. Besser geht es nicht.

Von Koh Phi Phi ging es mit der Fähre weiter nach Phuket. Ein Hostel auf der bekannten Bangla Road gebucht und schon ging die Feierei weiter. Hier habe ich mich dann auch mit einem anderen Backpacker, den ich in Hong Kong kennengelernt habe, getroffen. Was hier im Nachtleben abgeht kann man ebenfalls keinem normalen Menschen erzählen…

Vielleicht fragt sich der ein oder andere Leser, wo denn die Fotos von mir zusammen mit ausgewachsenen Tigern bleiben, die doch sonst jeder in Phuket von sich machen lässt. Ich persönlich möchte die nicht artgerechte Haltung der Tiere auf keinen Fall unterstützen und kann nur jedem raten, den sogenannten Tiger Kingdom zu meiden. Wer Tiger in freier Wildbahn sehen möchte, sollte vielleicht einfach eine Safaritour in Afrika unternehmen. Ebenfalls gibt es eine Menge Gerüchte darüber, dass den Tigern Drogen verabreicht werden, um diese ruhig zu halten. Ob das der Fall ist, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist, dass kein Tier der Welt den ganzen Tag, auf engem Raum eingesperrt, Fotos von sich und fremden Personen lassen machen möchte.

Apropos Fotos von Tieren. In Thailand findet es so mancher Tourist toll, sich für kleines Geld mit einem Gibbon ablichten zu lassen. Ihr wisst schon, diese kleinen niedlichen Äffchen mit den großen Augen. Diese werden leider illegal von zwielichtigen Personen gehalten und unter Drogen gesetzt, damit sie die ganze Nacht für Fotos posieren können. Dies sollte meiner Meinung nach ebenfalls nicht unterstützt werden. Zum Glück gibt es in Phuket,nahe dem Bang Pae Wasserfall, das sogenannte Gibbon Rehabilitation Project. Hier wird versucht, die von der Polizei beschlagnahmten Gibbons, wieder an ein normales Leben zu gewöhnen. Man kann die Tiere beobachten und es kann gespendet werden. Der Besuch der Anlage ist sogar kostenfrei. Tolles Projekt!

Thailand ist und bleibt mein Lieblingsland. Ich würde hier vielleicht nicht wohnen wollen, aber wer die perfekte Mischung aus paradiesischen Inseln, interessanter Kultur, leckerem Essen, dem besten Nachtleben und günstigen Preisen sucht, ist hier genau richtig. Es war wieder einmal unbeschreiblich!

In Kategorie: Reisen, Thailand, Weltreise 2014/2015

Über den Autor

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Hi, ich heiße Moritz und komme aus Hamburg. Ich habe jahrelang als Webentwickler und Online-Projektleiter gearbeitet, bis es an der Zeit für eine Weltreise war. Ich freue mich über Feedback und versuche euch mit diesem Reiseblog über meine Reise nach Asien, Südostasien, Australien und Neuseeland auf dem Laufenden zu halten.

Viel Spaß beim Lesen!

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