Angkor Wat
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Kambodscha: Siem Reap und die Tempel von Angkor

Endlich war es soweit. Eines der Hauptziele meiner Reise rückte näher. Von Sihanoukville ging es mit dem Nachtbus weiter in die nördlich gelegene Stadt Siem Reap. Ich war sehr überrascht, wie modern und gut besucht diese „kleine Stadt“ ist. Es gibt diverse Nachtmärkte, eine Partymeile und diverse bekannte Fastfoodketten. Sogar ein, eigentlich nicht erwähnenswertes, Hard Rock Cafe gibt es hier.

Für eine Erkundung Angkors bieten sich mehrere Möglichkeiten an: Ein Fahrrad mieten, um auf eigene Faust durch das Areal zu radeln, die Anlage zu Fuß erkunden oder sich einen Tuk Tuk Fahrer für einen Tag „mieten“ und sich von Tempel zu Tempel fahren lassen. Ich entschied mich auf Grund der Hitze, der Größe des Areals und meiner persönlichen Bequemlichkeit für Letzteres. Ein Tagesticket für die Anlage kostet 20$ und ein Dreitagesticket bekommt man für 40$. Für den Tuk Tuk Fahrer kommen dann noch einmal 20$ hinzu.

Um 5 Uhr morgens wurde ich am nächsten Tag von meinem Tuk Tuk Fahrer vom Hotel abgeholt, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang am bekannten Angkor Wat anzukommen. Ich war natürlich nicht der Einzige mit diesem Vorhaben. Während der Fahrt kamen immer mehr schwach beleuchtete Tuk Tuks aus den aus der Dunkelheit angerast, so dass sich auf den letzten Kilometern zur Anlage eine richtige Tuk Tuk Kolonne bildete. Dort angekommen, ging ich mit einer Taschenlampe bewaffnet über die Hauptzutrittsbrücke des Angkor Wat. Der bekannteste Platz für das Beobachten des Sonnenaufgangs, ist der, westlich vor dem Tempel gelegene, Teich. Durch die Spiegelungen im Wasser entstehen hier besonders tolle Eindrücke und gute Fotos.
Tipp: Man kann den Sonnenuntergang einen Abend vor der Tour gratis beobachten. Ab 16:45 Uhr ist der Eintritt zum Tempel frei.

Nach dem Sonnenaufgang habe ich den Rest des Tempels erkundet. Ich hatte das Glück, auf eine Affenhorde zu stoßen, die es sich in der Tempelanlage gemütlich gemacht hat und den Touristen regelmäßig essen klaute.
Nach dem Angkor Wat hat mich mein Tuk Tuk Fahrer zum Angkor Thom Areal gebracht. In diesem Areal befinden sich mehrere, sehr große Tempel: Prasat Bayon, Baphuon und Phimeanakas. Meinen absoluten Lieblingstempel habe ich allerdings auf dem Weg zum Angkor Thom entdeckt, den Baksei Chamkrong. Ein eher kleinerer Tempel mit ganz besonderer Atmosphäre.

Eines der Highlights wartete am Ende der Tour: Der aus dem Tomb Raider Film bekannte Tempel Ta Phrom. Die Wurzeln der riesigen Bäume, haben sich über Jahre, tief in den Mauern verankert. Gerade In diesem Tempel fühlt man sich beim Erkunden wirklich ein bisschen wie Indiana Jones.
Angkor zu entdecken war ein großer Spaß. Mehrmaliges bekommen einer Gänsehaut garantiert.

Am nächsten Tag habe ich noch das schwimmende Dorf Kompong Phluk mit einer Bootstour besucht. Wir schipperten mit einem kleinen Boot auf dem Siem Reap River in Richtung Tonle Sap, dem größten See Südostasiens. Abgeschlossen wurde mein Besuch in Kambodscha mit einem bis dahin besten Sonnenuntergang meiner Reise.

Schön wars!

Bucketlist

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  • Angkor Wat erkunden
  • Ein schwimmendes Dorf besuchen

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In Kategorie: Kambodscha, Reisen, Weltreise 2014/2015

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Hi, ich heiße Moritz und komme aus Hamburg. Ich habe jahrelang als Webentwickler und Online-Projektleiter gearbeitet, bis es an der Zeit für eine Weltreise war. Ich freue mich über Feedback und versuche euch mit diesem Reiseblog über meine Reise nach Asien, Südostasien, Australien und Neuseeland auf dem Laufenden zu halten.

Viel Spaß beim Lesen!

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