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Vietnam: Canyoning in Da Lat und Cu Chi Tunnel in Saigon

Von Nha Trang aus gibt es für die meisten Backpacker, welche aus dem Norden Vietnams kommen und in den Süden reisen, zwei Möglichkeiten der Weiterreise: Das für die Dünen bekannte Mui Ne und, die fürs Canyoning bekannte Stadt, Da Lat. Ich entschied mich für Letzteres. Natürlich existiert auch eine Busverbindung zwischen diesen beiden Städten, aber für einen Großteil der Reisenden ist es eine Entweder-oder-Entscheidung.

Da Lat ist eine kleine, in den Bergen gelegene, Stadt, die im Gegensatz zu Nha Trang wieder einen sehr traditionellen Eindruck hinterlässt.
Von all den mehr oder weniger interessanten Sehenswürdigkeiten, wie z.B dem Crazy House oder dem großen goldenen Buddha, ist das so genannte Canyoning die Hauptattraktion der Stadt. Früh morgens wird man von einem Minibus abgeholt und von einem extrem motivierten Vietnamesen lautstark auf die bevorstehenden Ereignisse vorbereitet. „Are you reeeeady for Canyoning?“ „Ehm yes, I hope so..?“
Canyoning bedeutet so viel wie „Kommt, lasst uns verrückte Dinge in einem Fluss anstellen“. Dazu gehört das Abseilen an Steilhängen und in Wasserfällen, sich im Fluss treiben zu lassen, Klippenspringen, sowie das Vorwärts- und Rückwärtsrutschen durch Stromschnellen. Nach ein bis zwei Trockenübungen geht es auch schon ans Eingemachte. Besonders der 25 Meter hohe Wasserfall lässt den Adrenalinpegel deutlich ansteigen. Der Tagestrip hat extrem viel Spaß gemacht!

Nach Da Lat ging es dann zu meiner letzten Station in Vietnam. Ho Chin Minh City ist die meistbevölkerte Stadt Vietnams und den Meisten unter dem Namen Saigon bekannt. Saigon selber ist wesentlich moderner als alle anderen Städte, die ich in Vietnam kennengelernt habe. Rollerüberflutet wie Hanoi, aber eben noch ein wenig größer. Alle Hostels sind zentral in einem Stadtteil gelegen, was das zurechtfinden und das spontane Wechseln einer Unterkunft sehr einfach gestaltet. Ich hatte das Glück genau zu Halloween in der Stadt zu sein. Spannend zu sehen, wie sich tausende Vietnamesen, oftmals verkleidet, durch die engen Gassen drängeln. War mir vorher nicht bekannt, dass Halloween so stark im Vietnam zelebriert wird.
Die Interessanteste an einem Besuch in Saigon ist wohl ein Besuch des Cu Chi Tunnelsystems. Diese Tour kann man überall in der Stadt buchen und ist sehr empfehlenswert. Man bekommt die Möglichkeit, durch original erhaltene Tunnel aus dem Vietnamkrieg zu kriechen und es werden diverese Fallen demonstriert. Auch einen, meiner Meinung nach in einem Kriegsmuseum nicht ganz angebrachten, Schießstand gibt es. Hier kann mit diversen Waffen, wie z.B. einer AK 47, geschossen werden.

Saigon ist riesig, aber bietet dem Touristen meiner Meinung nach nicht ganz so viel Sehenswertes und es erfordert wirklich ein großes Maß an Risikobereitschaft, sich mit einem Roller durch die Straßen zu bewegen. Zusätzlich hat mich der Smog in der Stadt diesmal wirklich an die Grenzen gebracht.
Wie es der Zufall wollte, habe ich das deutsche Pärchen, welches ich in Taiwan kennengelernt hatte, in meinem Hostel wiedergetroffen. Zur gleichen Zeit stieß dann noch der Holländer aus Hong Kong dazu. Toll wenn man immer mal wieder bekannte Gesichter trifft.

Das war mein Besuch in Vietnam. Tolles Land!

Bucketlist

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  • Canyoning in Dalat
  • Cu Chi Tunnel besichtigen
  • Halloween in Saigon feiern

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In Kategorie: Reisen, Vietnam, Weltreise 2014/2015

Über den Autor

Veröffentlicht von

Hi, ich heiße Moritz und komme aus Hamburg. Ich habe jahrelang als Webentwickler und Online-Projektleiter gearbeitet, bis es an der Zeit für eine Weltreise war. Ich freue mich über Feedback und versuche euch mit diesem Reiseblog über meine Reise nach Asien, Südostasien, Australien und Neuseeland auf dem Laufenden zu halten.

Viel Spaß beim Lesen!

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