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Tokyo: Asakusa, Yoyogi Park, Fischmarkt und mehr

Es sind gerade erst drei Tage seit meines letzen Posts vergangen und es gibt schon wieder tonnenweise Geschichten zu erzählen. Diese Stadt ist der Wahnsinn und es ist schwierig die vielen Erlebnisse in Worte zu fassen.

Obwohl an jeder Kreuzung ca. 10.000 Menschen gleichzeitig die Straße überqueren und die U-Bahn oftmals bis zum Rand gefüllt ist, wird niemals jemand angerempelt, angeschrien oder von Autos angehupt. Generell gehen alle Menschen sehr respektvoll und achtsam miteinander um und es tritt nie wirklich ein Gefühl von Hektik auf. Daran könnte ich mich glatt gewöhnen. Auch um die eigene Sicherheit muss man sich in Tokyo nicht sorgen. Alle Straßen sind durchgängig beleutet und die Stadt macht einen sehr behüteten Eindruck.

Das U-Bahn-System ist anfangs stark gewöhnungsbedürftig. Es gibt mehrere unterschiedliche Anbieter, die jeweils ihr eigenes Streckennetz betreiben. Das führt dazu, dass nicht immer alle Stationen auf den U-Bahn-Plänen zu finden sind, sondern oftmals nur diejenigen des jeweiligen Anbieters. Diese Umstände führten auch zu meiner großen Verwirrung bei der Anreise, da ich vor dem falschen Plan stand und meine Station nicht von diesem Anbieter befahren wird.
Für die Feierlustigen ist es noch interessant zu wissen, dass die Bahnen nur bis 0 Uhr fahren und dann erst morgens wieder ab 5 Uhr betrieben werden.

Einige Sehenwürdigkeiten standen in den letzten Tagen auf dem Plan. So habe ich den Yoyogi Park erkundet und dort die Grünanlagen und Tempel besichtigt. Anschließend ging es am selben Tag in das eher westliche und als Feiermeile gekannte Viertel „Rappongi“. Den Shinjuku Gyoen Park konnte ich leider nicht besuchen, da dort wohl Tage zuvor Besucher am Dengue Fieber erkrankt sind und der Park desswegen gesperrt wurde.

Am frühen Morgen des nächsten Tages, ging es dann mit zwei neuen Bekannten aus dem Hostel endlich nach Tsukiji zum größten Fischmarkt der Welt. Die Erwartungen waren hoch und sie wurden vollstens erfüllt. Ich habe dort unter anderem das beste Sushi meines Lebens gegessen.
Anschließend sind wir im Hama rikyu Garten herumspaziert. Danach ging es dann zum bekanntesten Tempel in Tokyo, den Sensō-ji Tempel. Viele traditionell gekleidete Japaner tummeln sich hier auf einer riesigen Tempelanlage und beten. Zugegeben, nicht alle beten. Manch einer war lieber damit beschäftigt, Fotos von mir zu machen. Irgendwie war ich dort eine kleine Attraktion.
Nach dem Tempelrundgang, bin ich durch das eher luxuriösen Viertel Ginza geschlendert. Hier drängen sich die Geschäfte der Luxusmarken dicht an dicht an die überfüllten Straßen. Für mich zum einkaufen eher uninteressant, aber auf jeden Fall einen Besuch wert.
Harakuju stand auch noch auf dem Plan und ist zusammen mit Shibuya und Akihabara mein absolutes Lieblingsviertel. Hier treffen massenhaft junge Leute und endlos viele verrückte Geschäfte aufeinander.

Es wurde sehr viel erlebt und nächtelang gefeiert. Ich habe sehr viele tolle Menschen kennengelernt, lecker gegessen und durchgängig eine gute Zeit gehabt. Das Hostel kann ich jedem weiterempfehlen und das Schlafen in einer „Kabine“ war wirklich eine lustige Erfahrung. Abschließend kann ich sagen, das ich jetzt ein großer Tokyo-Fan bin und ich hoffe, noch einmal wiederkommen zu können. Ich freue mich aber auch auf meinen nächsten Stop: Seoul, Südkorea.

Zum Abschluss noch ein kurzes Tilt Shift Video der berühmten Shibuya Kreuzung, welches ich aus dem Stabucks aufgenommen habe. Vielleicht kann man sich damit besser vorstellen, welche Menschenmassen sich hier durch die Stadt bewegen:

Bucketlist

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  • In einem Kapselbett in Tokyo schlafen
  • Shibuya Kreuzung besuchen
  • Sushi auf dem größten Fischmarkt der Welt essen

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In Kategorie: Japan, Reisen, Weltreise 2014/2015

Über den Autor

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Hi, ich heiße Moritz und komme aus Hamburg. Ich habe jahrelang als Webentwickler und Online-Projektleiter gearbeitet, bis es an der Zeit für eine Weltreise war. Ich freue mich über Feedback und versuche euch mit diesem Reiseblog über meine Reise nach Asien, Südostasien, Australien und Neuseeland auf dem Laufenden zu halten.

Viel Spaß beim Lesen!

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